UNSERE NACHBARSCHAFT

NOWY ŚWIAT, ein Teil des historischen Königsweges, ist eine der markantesten Straßen in Polen. Bereits im 17. Jahrhundert spielte sie eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben der Einwohner. Vital, inspirierend – besonders für Designer – voller Restaurants, Bars und Klubs. Schauplatz zahlreicher Kultur- und Modeevents und der beliebteste Treffpunkt der Hauptstadt seit eh und je. Die in der Nähe befindlichen Plätze, Parks und Weichselboulevards werden an warmen Tagen von lokalen Einwohnern und Studenten angesteuert.
Ein Künstlerparadies, mit vielen kleinen Ateliers und Galerien und einigen originellen künstlerischen Installationen, die extra für den öffentlichen Raum geschaffen wurden, darunter auch die "Warschauer Palme". Wenn wir die Lage des Hotels beschreiben wollen, sagen wir oft "Hotel an Palme" – wir wissen dann, dass uns niemand verfehlen wird.

Bis zu seinem 20. Lebensjahr wohnte in der Nachbarschaft der Komponist Frédéric Chopin – in der Straße Krakowskie Przedmieście 5. Er hat in Warschau studiert. Sein Wunsch war es, dass sein Herz in seine Heimat Polen zurückkehrt. So geschah es auch, sein Herz fand in der Heilig-Kreuz-Basilika, in der Straße Krakowskie Przedmieście seine letzte Ruhestätte. “Von Geburt – Warschauer, im Herzen – Pole, dem Talent nach – Weltbürger” schrieb der Dichter Cyprian Kamil Norwid über den berühmten Pianisten und Komponisten.

In der STRAßE SMOLNA, wo sich das Hotel Indigo Warsaw befindet, residierten die Vertreter der Welt der Kultur und Kunst.

In der obersten Etage des Hauses Smolna 40 befand sich das Künstleratelier eines der berühmtesten Warschauer Malers Franciszek Żmurko, Vertreter des Akademismus. Er malte vor allem Frauenköpfe in Öl und Pastell.

Im Haus in der Straße Smolna 11 wohnte der Schriftsteller Tadeusz Boy-Żeleński. In seiner ehemaligen Wohnung befindet sich bis heute der Sitz des Verlages "Iskry", wo Erinnerungen an Boy-Żeleński und andere Schriftsteller gepflegt werden. In einem der Zimmer ist die Boy-Stube untergebracht, wo man seine Möbel und persönliche Gegenstände besichtigen kann.

Im Haus Nr. 21 wohnte der bekannte Literat, Zygmunt Kisielewski, Piłsudski-Legionst, Prosaiker und Romanautor, Redakteur von "Robotnik", Vater von Stefan Kisielewski und Großvater des Pianisten Wacław Kisielewski.

Bekannte Bewohnerin des Hauses Nr. 36 war Jadwiga Waydel-Dmochowska, Autorin der schönsten Tagebücher über Warschau um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert.

Im Haus Nr. 17 wohnte hingegen vor dem ersten Weltkrieg die Schwester von Maria Skłodowska-Curie - Helena Szalayowa. Die berühmte Wissenschaftlerin besuchte ihre Schwester hier bei ihrem Warschauaufenthalt im Jahr 1913.